27.07.2017

Dr. Günter Krings (CDU)  zu Besuch bei Junkers & Müllers

„Zumindest an den Erdbeeren sieht man, dass es Sommer sein muss“ so der Bundestagsabgeordnete der CDU Dr. Günter Krings, während er bei einem Stopp auf seiner Sommertour 2017 bei der Junkers & Müllers GmbH zuerst eine Schüssel mit Erdbeeren ansieht und anschließend aus dem Fenster des Showrooms schaut. „Ist der Erfolg dieses Unternehmens eigentlich abhängig vom Wetter?“. Die Frage richtet sich an Dr. Christian Junkers, den Geschäftsführer des Unternehmens, welches seit 1950 technische Textilien produziert, größtenteils für den innenliegenden Sonnenschutz. Und diese Frage ist durchaus berechtigt, denn wer braucht bei schlechtem Wetter schon innenliegenden Sonnenschutz? „Das kann man so nicht sagen.“ gibt Junkers zu bedenken, „einen großen Umsatzanstieg verzeichnen wir zum Beispiel kurz vor Weihnachten. Für die Feiertage muss es Zuhause schließlich schön sein“.
Aber nicht nur Ästhetik, sondern auch Funktion steht im Fokus der Produktentwicklungen von Junkers & Müllers. Auch Krings weiß die kontinuierliche Investition in neue Techniken und Anpassung an neue Marktsituationen des Unternehmens zu schätzen. Textilien, welche Sichtschutz von außen nach innen gewähren, aber gleichzeitig Sichtkontakt nach außen bieten, sind für ihn besonders wichtig. Egal, ob im Innenministerium oder Zuhause. „Wenn ich nicht nach draußen gucken kann, bin ich irgendwie unglücklich“, so der parlamentarische Staatssekretär.
Aber auch aus anderen Gründen zeigt Krings großes Engagement und Interesse an Unternehmen in der Umgebung. Wichtige Aspekte stellen für ihn die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit dar. Für Junkers & Müllers sind dies ebenfalls die maßgeblichen Prämissen, sowohl für den Produktionsprozess, als auch für das gesamte Produktsortiment. Krings sieht seine Sommertour als Gelegenheit, Vorzeigeunternehmen der Stadt zu besuchen. Und dazu zählt für ihn auch der Hersteller Junkers & Müllers, welcher ausschließlich in Deutschland produziert und an Kunden aus der ganzen Welt exportiert. „Konfektionäre aus aller Welt verarbeiten unsere Textilien zu Sonnenschutzanlagen“ so Junkers. Die Tatsache, dass viele Prozesse bis zum fertig ausgerüsteten Textil nötig sind, ist allen bewusst. Die Besichtigung der Produktion des Unternehmens macht dies ebenfalls deutlich. Dass das Unternehmen hauptsächlich mit Webereien in Deutschland zusammenarbeitet, findet auch Krings hochinteressant und sehr positiv.
Des Weiteren scheint der Anteil an Auszubildenden im Unternehmen bemerkenswert. Das Unternehmen beschäftigt in Deutschland ca. 280 Mitarbeiter, davon aktuell 24 kaufmännische und gewerbliche Auszubildende. „Wir suchen noch weitere Auszubildende. Gerne würden wir bis zu 30 Berufseinsteigern eine Chance in unserem Unternehmen geben“, so Junkers. „Werden alle Auszubildenden nach Beendigung der Ausbildung übernommen?“, eine Frage, die der Geschäftsführer gerne beantwortet: „Wir versuchen alle Auszubildenden zu übernehmen, so können wir qualifizierte Mitarbeiter gewinnen“. Der Betrieb möchte zudem seiner sozialen Verantwortung gerecht werden und beschäftigt daher auch Flüchtlinge.
Nach der Betriebsbesichtigung geht die Sommertour von Herrn. Dr. Krings weiter, bei welcher er zahlreiche Unternehmen und Organisationen in der Umgebung unterstützt.